Ein neues zweijähriges Erasmusplusprojekt für Schüler*innen des Klassischen Gymnasiums hat begonnen. Traditionell fand das erste Treffen in München statt – mit einem reichen Programm:
Gruppenarbeiten zu verschiedenen Schwerpunkten unseres neuen Projekts „Konsens und Konsensfindung“. Und wie gewohnt begannen wir dabei bei antiken Texten und Vorstellungen zum Thema, die in länderübergreifenden Teams erarbeitet und diskutiert sowie präsentiert wurden.
Die einzelnen Themen:
- Die Rolle der Plebs und die Secessio plebis
- Die Entstehung der römischen Republik
- Der Concordia-Tempel
- Wie motiviert man zum Kämpfen (Caesar, De bello Gallico)
- Todesstrafe für Verbrecher? (Caesar vs. Cato)
- Cicero und der ideale Staat
- Die Revolte der Gracchen
- Augustus I – der große Friedenskaiser?
- Augustus II – Augustus und die Macht der Bilder
Vorträge zu „Der Kampf der ‚Neuen Rechten’ gegen die liberale Demokratie“ von Prof. Christian Schwaabe (LMU München), „Die freie Rede – unabdingbar oder gefährlich für die Demokratie?“ von Prof. Jan Stenger (Universität Würzburg), Führungen zum Thema in der Glyptothek und in der Abgusssammlung sowie verschiedene kleinere Stadtführungen ergänzten das reichhaltige Programm, das den Jugendlichen natürlich auch Zeit ließ, den Advent in München zu genießen, persönlichen Interessen nachzugehen und mit den anderen Schülern aus der Slowakei, aus Polen, aus Bozen und aus München gemeinsam etwas zu unternehmen und ins Gespräch zu kommen.
Am Ende wurden interessante Ergebnisse vorgestellt, die auch in einem eigenen Katalog zum Thema publiziert werden sollen.
An den einzelnen Schulen wird nun an den Ergebnissen weitergearbeitet und weitere Schüler*innen sollen mit einbezogen werden.
Damit ist das aktuelle Projekt aber noch nicht zu Ende:
Im Jahr 2026 warten auf die Schüle*innen weitere Aufenthalte in Zlaté Moravce, in Bozen und in Krakau.
Das Projekt wird von der Europäischen Union getragen und zum allergrößten Teil finanziert.